Erika

Was ich bin- Erika Schermann

Eine Parabel

Vor mehreren Jahrzehnten hatte ich wieder einmal den Wunsch, auf die Erde zu kommen und mich in menschlicher Form zu inkarnieren, wie schon einige Male zuvor. Also ging ich zu Gott und trug ihm mein Anliegen vor.

Er fragte mich, warum ich schon wieder gehen wollte.

Ich sagte: „Schau, göttlicher Vater, die Menschen sind so traurig, sie haben so viele Ängste und Sorgen und da unten ist es so traurig und dunkel, ich möchte ihnen helfen, wieder zu lernen, dass sie erkennen, wer sie wirklich sind und in Liebe und Freude leben zu können, so wie hier. Hilf mir bitte, dass ich Eltern finde, die mir genau diese Möglichkeiten bieten können.Außerdem möchte ich noch vieles lernen“.

Da meine bitte so inständig war, willigte Gott ein und versprach, mir zu helfen.

Er sagte zu mir: „Gut, wenn es dein Wunsch ist, werde ich dir helfen. Meiner Meinung nach brauchst du weder etwas zu lernen, noch sonst etwas zu tun, um noch besser zu werden, denn du bist vollkommen. Aber wenn du den Menschen helfen willst, dasselbe für sich zu erkennen, so sei es! Bedenke aber, wenn du auf der Erde bist, wirst du alles vergessen“.

Dann kam ich in die Schule, dort hatte ich oft Probleme, den hohen Ansprüchen, die ich selbst mir stellte, gerecht zu werden und weinte daher manchmal. Dann sagte meine haben, was hier ist und du wirst dir alles, was du hier bist, wieder erarbeiten müssen! Das ist ein hartes stück Arbeit und es werden sich jede menge Schwierigkeiten und Prüfungen vor dir auftun. Wenn du nämlich deinen Ursprung ganz vergisst, kann es sein, dass du den Weg zurück ganz vergisst und dann geht es dir wie den Menschen da unten, die du jetzt siehst, bedenke das bitte! Du wirst möglicherweise einen anderen menschlichen Engel brauchen, der dir hilft, den Weg zurück zu finden!“

Mein Entschluss stand fest und Gott gab mir seinen Segen. Wir suchten also Eltern für mich und ich ging wieder zur Erde. Meine Geburt dauerte 3 Tage und Nächte, dann hatte ich es doch geschafft. Meine Eltern hatten große Freude, als ich endlich da war und sie liebten mich sehr. Meine Großmutter was weniger glücklich, denn sie hätte lieber einen Knaben gehabt. In den ersten Jahren hatte ich auch erhebliche Schwierigkeiten mit ihr, dann hatte ich mich durchgesetzt. Sie nahm mich überall mit und ich bekam so gut wie alles, was ich mir wünschte. Somit hatte ich Durchsetzungsvermögen wieder gelernt.

Mutter stets: „Alles, was du willst, kannst du auch.“

So war es dann auch und ich lernte Selbstvertrauen. Ich hatte in dieser Zeit einige gute Freundinnen, denen ich gerne half und die auch mir halfen, so lernte ich Rücksichtnahme und den Ausgleich von geben und nehmen. Dann kam die Entscheidung, welchen beruf ich ergreifen wollte. Mein Traum war damals Handarbeitslehrerin zu werden. Es wurde aber etwas anderes, ich ging in ein Büro und wurde Bürokauffrau. Die Arbeit gefiel mir auch ganz gut. Ich lernte Kollegialität, Höflichkeit, Pünktlichkeit, gepflegt auf dem Arbeitsplatz zu erscheinen, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Humor. Ein ruhiges Wesen war mir ein zusätzlicher Vorteil. Dann lernte ich die Liebe kennen, oder zumindest das, was ich damals dafür hielt.

Bild Erika

Mit meinem ersten Mann hatte ich sehr oft Meinungsverschiedenheiten, da er mir sehr oft seinen Willen aufdrängen wollte, was aber bei mir, wer mich gut kennt, einigermaßen schwierig ist. So lernte ich Willensstärke. Mit Ihm bekam ich zwei wunderbare Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Ich liebte meine Kinder sehr und versuchte stets, ihnen die Hilfe und auch die Freiheit zu geben, die sie brauchten. Dadurch lernte ich Akzeptanz und auch andere so sein zu lassen, wie sie sind, aber auch Demut lernte ich.

Als meine Kinder 15 und 13 Jahre alt waren, kam die Scheidung. So lernte ich, zu verzeihen und loszulassen.

Ich lebte einige Jahre allein mit meiner Tochter. Der Sohn wollte bei seinem Vater leben.

An einem 1. April lernte ich meinen jetzigen Mann kennen, mit dem ich mittlerweile über 20 Jahren verheiratet bin. Beim Umzug ins Burgenland habe ich alle Brücken in Krems, wo ich 26 Jahre lebte, abgebrochen.
Bei ihm lernte ich die Arbeit auf dem Bauernhof kennen. Er hatte eine große Landwirtschaft mit vielen Schweinen und Kückenaufzucht. Ich half tatkräftig mit, ich fütterte die Schweine, auch im Hühnerstall machte ich einiges, auch mit dem Traktor durfte ich fahren, das war aber nicht ganz meines, mit so großen Maschinen zu fahren. Diese Art der Tierhaltung fand – und finde – ich unmöglich, da ich Tiere sehr liebe.

In dieser Zeit durfte ich nicht nur die schwere körperliche Arbeit, sondern auch die energetische Arbeit kennenlernen. Wir beide besuchten gemeinsam verschiedene Ausbildungen, denn auch mein Ehemann war auf der Suche nach dem Sinn des Lebens! Bei einem Infoabend in Wien lernten wir die Reikienergie kennen und schätzen, denn sie hat mir geholfen!
Wir erlernten Reiki bis zum Meister-Lehrer, weitere Ausbildungen waren Pranic Healing, Ernährungsberatung und Hospiz. Dazu kam noch die Feng- Shui- Ausbildung.

Im Mai 1999 eröffneten wir die ESOteeRIA, ein Teefachgeschäft mit esoterischen Produkten und Nahrungsergänzungen. In diesem Geschäft konnten wir vielen Menschen helfen. Ich lernte Hilfsbereitschaft und bedingungslose Liebe. Diese Zeit war die schönste in meinem Leben!
Etwas später eröffneten wir das Alternative Gesundheitszentrum. Wir mussten uns eine Teilzeitkraft einstellen. Diese Geschäftserweiterung war aber zuviel, auch durch die hohe Miete war es nicht rentabel und wir mussten beide Geschäfte schweren Herzens schließen.
In dieser Zeit lernten wir sehr viele Menschen kennen, die uns ein Stück unseres Weges begleiteten, von denen wir viel lernen durften, so auch den ersten Schutzengelkontakt!

Zu vielen Freunden von damals haben wir auch heute noch Kontakt!

Im Jahr 1998 bekam der Schwiegervater einen Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung, die Schwiegermutter übernahm seine Pflege. Beide konnten nicht mehr in der Landwirtschaft mithelfen, auch wenn es nur leichte Arbeiten waren, die sie verrichtet haben. Meinem Mann und mir wurde es auch zuviel und wir reduzierten die Tierhaltung. Die Reduzierung, in weiterer Folge die Beendigung der Tierhaltung, wirkte sich natürlich negativ auf die finanzielle Lage des Betriebes aus.
Die nächste Herausforderung kam durch den Konkurs (August 2006) meines Mannes. Wir wollten uns ein Haus auf  Miete suchen, da uns das Geld für einen Kauf fehlte. Mit 17. 01. 2007 war der Auszugstermin anberaumt.  Am 28. 12. 2006 fanden wir in Bernstein ein Haus, das unseren Erwartungen von Größe, Kosten und Energetik entsprach. In dieser Zeit lernte ich Gottvertrauen und Geduld.

Seither leben wir mit unseren Hunden und Katzen, die uns fast ausnahmslos zugelaufen sind, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde, dafür bin ich dankbar.  Ich fühle mich hier wohl, kann meine Kreativität und Naturverbundenheit leben, da ich gerne handarbeite, bastle und musiziere. Ich liebe unseren Garten, unsere Tiere und ganz besonders liebe ich meinen wundervollen Mann, der mich so akzeptiert, wie ich bin.

Mein Wunsch ist es, eine Arbeit zu finden, die mich ausfüllt und mir Freude macht. Am liebsten mit Menschen oder Tieren. Mein Ziel ist ein Gesundheitszentrum und ein kleines Gut Aiderbichl aufzubauen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass mein Leben bis jetzt wunderbar verlaufen ist und es auch in Zukunft so sein wird. Ich möchte mich bei allen Menschen und Tieren bedanken, die bisher mein Leben mit mir geteilt haben und mir die Möglichkeit gegeben haben, zu wachsen und zu reifen.

Mittlerweile hat sich ein Teil meines Wunsches erfüllt, denn ich bin Raindrop Practitioner geworden.

Meine Vision ist es, die Menschen in energetischer und körperlicher Weise zu unterstützen. Ich begleite sie ein Stück ihres Weges, damit sie Ihr eigenes Leben wieder genießen können.

Erika Schermann – Mutter und liebende Ehefrau

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